Weisswein

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Weissweine – ein Segen für den Gaumen

Weissweine sind äussert beliebt, rund um den Globus. Auch in der Schweiz erfreuen sie sich grosser Beliebtheit. Zu den beliebtesten Weissweinen, zählen auch Schweizer Weine, wie Walliser Weisswein, was wohl daran liegt, dass dieser oft zum Fondue oder Raclette getrunken wird. Doch auch weltweit, gibt es Spitzentraubensorten, wie beispielsweise Sauvignon Blanc, Pinot Blanc, Grüner Veltliner & Verdejo. Doch wer sagt schon, was gut ist? Hierbei ist nur der eigene Geschmack entscheidend und der Personen, mit denen man den Wein geniesst. Die Auswahl, ob es ein Sauvignon Blanc oder ein Verdejo sein soll, liegt ganz bei dir.

Die Geschichte

Weisswein und Rotwein haben vermutlich auf der Ebene der Trauben einen gemeinsamen Vorfahren. Weissen Traubensorten, fehlt ein Gen, welches die roten haben. Beispiele, die diese Theorie unterstützen sind beispielsweise Spätburgunder, Grauburgunder & Weissburgunder, welche praktisch identisch sind, aber eine andere Farbe haben. Weissweine gibt es seit mindestens dem antiken Griechenland, wo sie das erste Mal schriftlich erwähnt wurden, doch wann sie genau aufkamen, ist noch unklar.

Die Weinbautechnik aus Griechenland, gelangte nach Rom, wobei die Römer vieles von den Griechen übernommen haben. Durch die römischen Feldzüge, weitete sich das Weinbaugebiet aus, denn die Römer brachten den Weinbau mit. So brachten sie diesen in nördliche Gebiete bis an die Mosel in Deutschland, von dort breitete er sich immer weiter aus.

Im Mittelalter gab es dann andere Treiber des Weinbaus als die Römer, denn diese waren da bereits Geschichte. Im Mittelalter waren die Promotoren von Wein vor allem die Mönche, welche den Wein anbauten. Dabei wurde der Wein vor allem für die Liturgie gekeltert. Wein brauchte es einfach für die Messe, eine Messe ohne Wein war unvorstellbar. Dies ist gleichzusetzen heute mit einem Apéro ohne Wein, oder einem Neujahr ohne ein Glas Wein zum Anstossen, es will einem einfach nicht in den Kopf gehen, wie das möglich sein soll.

Die Weine wurden in dieser Zeit über Land und Wasser verschifft, einige heute berühmte Weinregionen profitierten extrem davon, wie beispielsweise das Bordeaux und La Rochelle.

Der Weisswein hat sich über die Zeit als äussert beliebtes Getränk gehalten und ist bei einigen Gerichten, wie beispielsweise Fondue, Raclette oder Fisch nicht wegzudenken. Doch wo wird er heute angebaut?

Weinbaugebiete

Beinahe überall, wo Wein angebaut wird, wird auch Weisswein angebaut. Weissweine brauchen leicht andere Bedingungen zum Wachsen wie Rotweine. Im Vergleich zu Rotweinen darf bei ihnen das Weinbauklima eher kühl sein, denn sie benötigen weniger Wärme und Licht, wie rote Rebsorten. Das ist aufgrund dessen so, dass die Bildung des Farbstoffes (Anthocyane) der roten Traubensorten, sehr viel Energie/Sonnenlicht benötigt. Auch die Bildung der Tannine, spielt bei Weissweinen eine kleinere Rolle, denn diese werden durch die frühe Pressung weniger bis gar nicht extrahiert. Die Ernte erfolgt zusätzlich oft auch vor der endgültigen Reife, um den richtigen Säuregehalt zu haben.

In Europa werden Weissweinsorten vor allem in Deutschland, Österreich, Luxemburg & in der Schweiz angebaut, wo sie mehr als 50 % der angebauten Sorten ausmachen.

Die Herstellung von Weisswein

Im Normalfall werden die Trauben bei der Weissweinherstellung gepresst und dann der Saft vergoren wird. Wie sich der Winzer entscheidet, hängt von seinem gewünschten Resultat ab, er kann die Trauben auch wie beim Rotwein anquetschen. Dadurch kann er ihnen eine Maischestandzeit geben, dadurch können dem Wein mehr Farbstoffe gegeben werden, welche aus den Traubenhäuten stammen. Um beispielsweise einen Orangewein zu erhalten, lassen einige Winzer die hellen Trauben komplett mit dem Saft vergären, dadurch ist der Wein dann ein Maischevergorener Weisswein, oder auch Orangewein.

Der Saft geht danach in einen Gärbehälter, welcher mit oder ohne Temperaturkontrolle sein kann, sowie offen oder geschlossen. Meistens wird bei Weissweinen in Edelstahltank gegärt, seltener in Holzfässern, oder Betontanks. Die Vergärung erfolgt entweder mit wilden Hefen oder mit Reinzuchthefen. Dabei werden viele Weissweine trocken ausgebaut, bei anderen wiederum stoppt man die Gärung irgendwann durch Kühlung und die Weine haben einen gewissen Restzuckergehalt. Diese werden halbtrocken, feinherb oder süss bzw. mild ausgebaut.

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