Marke, Tequila, Tequila Mezcal

Sauza

Sauza

Gegründet wurde Casa Sauza im Jahr 1873, als Don Cenobio Sauza die Brennerei La Perseverancia in Mexiko erwirbt. Im Jahr 1903 übernimmt Don Eladio das Familienunternehmen, ausserdem schafft er es den Tequila weiterzuverbreiten und erfindet 1930 einen kommerziellen Radiosender. Ausserdem schaffte es Don Eladio die Brennerei 1910-1920 durch die mexikanische Revolution zu bringen und damit den Tequila zum mexikanischen Volksgut zu machen.

Im Jahr 1946 schafft es Don Eladio zum ersten globalen Botschafter, und stellt somit der Welt die Casa Sauza vor. 30 Jahre später wird bekannt, dass im Ausland Spirituosen unter dem Namen Tequila verkauft werden und somit wurde von der mexikanischen Regierung festgelegt, dass Tequila nur als solcher bezeichnet werden darf, wenn er aus Mexiko, genauer aus der Stadt Tequila, stammt. Kurze Zeit später wird für Tequila allgemein ein Standard ausgerufen, die jede einzelne Tequila Flasche aufweisen muss.

Über die ganze Zeit hinweg erlangt Casa Sauza immer mehr an Bedeutung und zählt zu den besten Tequila Herstellern weltweit. Sie gelten im Jahr 2003 als der am meistverkaufte Tequila. Kurze Zeit später, im Jahr 2007, schliesst sich Casa Sauza dem Konzern Beam Suntory an.

Die Herstellung von Sauza Tequila

Das Wichtigste bei der Produktion ist die blaue Agave-Weber, eine Pflanze, die den Zucker für den Tequila herstellt und dadurch für den einzigartigen Geschmack verantwortlich ist. Für die Tequilas von Casa Sauza wird nur der Nektar dieser Pflanze verwendet, da dies die besten Geschmackserlebnisse schafft.

Das Innere (der Nektar) wird dann nach der Ernte in Öfen bei circa 70 Grad gegart, dies dauert zwischen 24 und 36 Stunden. Dadurch entsteht der aussergewöhnliche Zucker, der dann mit Wasser vermengt wird. Die Masse, die dabei übrigbleibt, wird dann mit Hefe für 2-12 Tage fermentiert. Nach dieser Phase findet eine zweifache Destillierung statt, die zumeist in Kupfer oder Stahltanks erfolgt. Eine Destillation dauert circa 4-8 Stunden. Nach den zwei Destilliervorgängen ist der Tequila dann endlich fertig und kann abgefüllt werden.

Die blaue Weber Agave

Diese besondere Pflanze wächst in dem Hochland in Mexiko, auf 900- 2500 Metern. Sie teilt sich ihren Lebensraum mit den Kakteen, ist aber nicht mit ihnen verwandt. Die Agave ist in ihrem Erscheinungsbild der Aloe Vera sehr ähnlich. Es gibt weltweit über 200 verschiedene Arten dieser Pflanze, für den Tequila und dessen Herstellung eignet sich allerdings nur eine, die blaue Agave. Der Name Weber stammt vom französischen Militärarzt Frederic Albert Constantin Weber, der 1860 weite Teile Mexikos bereiste und dort seinem Interesse an Botanik nachkam.

Tipps zum Geniessen

Meistens wird Tequila pur getrunken, zumindest unter den Kennern, da die blaue Agave einen guten Geschmack liefert und somit Tequila pur gut zu trinken ist. Des Weitern wird Tequila gerne für Cocktails und Longdrinks verwendet. Die bekanntesten sind hierbei wohl der Tequila Sunrise und die Margarita. International sind vor allem die Cocktails bekannt und werden gerne auf Partys jeglicher Art serviert.

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