Rotwein

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Die Top 10 Länder für Rotwein

Eine Top 10 von Ländern zu benennen ist nicht leicht, denn jeder Geschmack ist verschieden und nicht jeder Wein aus einem Land schmeckt gleich. Gerade in grossen Ländern wie Australien sind die Differenzen gross, denn nicht jeder Ort in Australien hat das gleiche lokale Klima. Es ist deshalb sicherer, sich auf bestimmte Traubensorten zu verlassen, wenn es um die Auswahl des Weines geht. Dennoch haben wir versucht eine Top 10 zu bestimmen, für uns sind das die folgenden Länder:

  • Argentinien
  • Australien
  • Chile
  • Frankreich
  • Italien
  • Österreich
  • Portugal
  • Schweiz
  • Spanien
  • USA

Doch auch andere Länder wie Armenien haben grossartige Weine, es geht darum, die Perlen zu finden, welche einem am besten schmecken. Dabei gibt es kein richtig oder falsch.

Die Welt der Rotweine – vielfältig und sagenumwoben

Rotweine gibt es in vielen Ausführungen, von edel bis günstig, von leicht alkoholisch bis stark, von leichten Beerennoten bis starken Beerennoten, mit wenig oder mit viel Tanninen, gereift im Holzfass oder gereift im Stahltank. Um Rotweine richtig zu verstehen, empfiehlt es sich einzelnen Traubensorten genauer anzusehen, denn die Traube und das Klima, in dem sie wächst, haben einen grossen Einfluss auf den Geschmack des Rotweines. Die Verarbeitung und die Lagerung sind weitere Einflussfaktoren, welche sehr wichtig sind.

Wir empfehlen dir dich mit den folgenden Traubensorten einmal auseinander zusetzen, bzw. diese einmal zu degustieren, um herauszufinden, welche Rotweine du magst.

Die Top-Sorten:

  • Merlot
  • Cabernet Sauvignon
  • Rondinella
  • Garnacha
  • Sangiovese
  • Syrah (Shiraz)

Die Anbaugebiete – einmal rund um die Welt

Der Anbau erfolgt in vielen Ländern rund um den Globus, von A wie Argentinien bis zu Z wie Zypern. Dabei hat das Klima des Landes und des Anbaustandortes einen grossen Qualitätseinfluss.

Damit ein genialer Rotwein wächst, braucht eine Traube vor allem Wärme und Licht. Die mittlere Jahrestemperatur sollten rund 9 Grad sein, wobei der wärmste Monat mindestens die 18 Grad knacken sollte. Im Winter darf es auch nicht kälter als 13 Grad werden. Sonnenlicht werden übers Jahr gesehen mindestens 1’300 Stunden benötigt. Auch Niederschlag braucht die Rebe genügend, dabei reichen ihr im Jahr rund 500 mm, in wärmeren Gebieten brauchen sie mehr Niederschlag, da ihr auch mehr Wasser entzogen wird. Damit die Trauben optimal wachsen, brauchen sie Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad. Dabei variieren die benötigten Bedingungen je nach Traubensorte.

Wie Rotwein entsteht

Alles beginnt mit dem Wachstum der Traube, nach der Ernte wird die Traube entweder angequetscht, mit Füssen getreten oder die ganzen Trauben in den Gärständer gegeben. Die Trauben-Maische wird vergoren.

Die Maischegärung stellt das klassische Verfahren beim Rotwein dar. Dabei wandelt die Hefe den Zucker in Alkohol um, das geschieht normalerweise bei rund 22 bis 29 Grad. Die Vergärung dauert zwischen zwei und 30 Tagen, dabei liegt der Schnitt bei rund zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit löst sich der Farbstoff  (Anthocyane), welcher in den Trauben enthalten ist. Einige Trauben haben diesen Farbstoff bereits im Saft, allerdings sind dies nur wenige. Die Sorten, die ihn bereits im Saft haben, werden deshalb gerne für Cuvées genutzt.

Während der Vergärung wird der Traubensaft entweder über den Tresterhut (die Ansammlung von Traubenteilen, welche fest sind, wie Traubenhäute und Kerne) gepumpt oder der Tresterhut wird immer wieder untergossen. Das wird gemacht, damit die Wärme aus dem Gärbottich abgeleitet werden kann. Ein weiterer Grund ist die Farbe, welche so entsteht. Nach dem Gärprozess wird der Wein abgepumt, der Trester kann nun verwendet werden, um z. B. Grappa herzustellen.

Es gibt noch weitere Maischverfahren, welche aber weitaus weniger verbreitet sind. Nach der Vergärung werden die Rotweine oft geschönt oder filtriert. Dabei gelangt der Rotwein in einen Behälter (z. B. Stahltank, oder Holzfass), indem er ausgebaut wird. Der Ausbau sorgt für die Abrundung des Weines, manche Winzer lassen den Rotwein hier auch eine zweite Gärung durchlaufen. Diese Gärung wird malolaktische Gärung oder biologischer Säureabbau genannt.

Am Ende kommt der Wein in die Verpackung, klassisch ist das eine Flasche mit Korkverschluss. Doch werden künstliche Korken immer populärer, da diese günstiger zu produzieren sind und die Qualität dieser immer besser wird und gewisse negative Konsequenzen wie Korkgeschmack weniger auftreten.

Sich über Wein informieren macht durstig, einerseits wissensdurstig und anderseits trink durstig. Wir wünschen viel Spass, beim Auswählen des passenden Rotweins und für den Wissensdurst, empfehlen wir unser Lexikon, mit Beiträgen rund um Weine und Spirituosen.

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